Doris König vom TSV Ilshofen finisht beim mainova Ironman in Frankfurt

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Doris König vom TSV Ilshofen nahm am 08.07.2018 am mainova Ironman in Frankfurt teil und finishte ihre erste Langdistanz im Triathlonsport. Nach einer intensiven Vorbereitung von einem ¾ Jahr inklusive Trainingslager und neuem Setup am Rennrad, hieß es am 08.07.2018 um 6:45 Uhr für sie und über 3000 anderer Triathlon begeisterter Starter am Langener Waldsee südlich von Frankfurt: „one minute to go“ – noch eine Minute bis zum Start. Dann gingen alle drei Sekunden immer 12 Teilnehmer ins Wasser und damit auf die große Reise und Herausforderung Ironman Langdistanz. Doris König hatte vorher noch in einen neuen Neoprenanzug investiert, der ihr, obwohl sie aus dem Schwimmsport kommt, zusätzlich viel Selbstvertrauen im Wasser verlieh. Dies machte sich auch in ihrer Zeit bemerkbar. Nach 1:09:02 Stunden konnte sie auf ihr Rad wechseln und war damit in ihrer Altersklasse die schnellste Frau auf der 3,8 km langen Schwimmstrecke. Die Radstrecke war auf Grund von Baustellen in diesem Jahr um 5 km länger. So mussten 185 km absolviert werden. Diese Distanz fuhr sie sehr gleichmäßig in einer Zeit von 6:29:56 Stunden und lag danach in ihrer AK an Platz 5. Anschließend ging es auf die Laufstecke von 42,195 km. Hier wurde es dann im weiteren Verlauf des Wettkampfes sehr hart für alle Teilnehmer. Auch für die Profis, von denen viele der Weltelite an den Start gegangen waren. Auf dem Rad machte der aufkommende Wind auf der zweiten Runde vielen zu schaffen, auf der Laufstrecke dann die hochsommerlichen Temperaturen an diesem Tag. Das Thermometer zeigte teilweise über 28°C bei einem wolkenlosen Himmel. Bis km 24 lief es beim Marathon für Doris König recht ordentlich, dann kamen Magenprobleme auf und bei km 30 noch eine große Blase am linken Fuß dazu. Das reduzierte die Laufzeit beträchtlich, die dann auch nicht mehr im Plan lag. Erste Zweifel kamen auf, es überhaupt zu schaffen und auf dem Römer die Ziellinie zu erreichen. Aber Aufgeben war von vorneherein keine Option für sie. Dafür hatte sie zu viel für diesen einen Tag investiert. Nach 13:17:26 Stunden war es dann geschafft. Überglücklich, aber völlig ausgepowert kam sie auf Platz 10 von 35 in ihrer AK W50 ins Ziel, was gleichzeitig auch Platz 10 der Europameisterschaft AK bedeutete. Frenetisch empfangen von zig tausenden sportbegeisterten Zuschauern und dem traditionsgemäßen Empfang vom Zielsprecher: You are an Ironman! Diese letzten 200 Meter im Zielkanal von Frankfurt haben dann für alle Strapazen an diesem Tag und davor entschädigt. Für sie war es ein sehr emotionaler und überwältigender Moment, der sie vielleicht zur Wiederholungstäterin werden lässt und es bald wieder heißt: It´s Raceday!

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